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	<title>Berichte 2025 &#8211; MUSIKVEREIN STEINGADEN E.V.</title>
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	<description>Internetauftritt des Musikverein Steingaden e.V.</description>
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	<title>Berichte 2025 &#8211; MUSIKVEREIN STEINGADEN E.V.</title>
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	<item>
		<title>Neujahranblasen 2025/2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob Hindelang]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Dec 2025 07:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auftritte]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 2025]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum Jahresende machten sich die Musikerinnen und Musiker des Musikvereins Steingaden auch in diesem Jahr wieder auf den Weg durch das gesamte Gemeindegebiet, um den MitbürgerInnen ihre musikalischen Neujahrsgrüße zu überbringen. Am 30. Dezember brachen die drei Gruppen gegen 8 Uhr mit den Neujahranblasenwägen auf und statteten den Steingadener Außenbezirken und Randzonen einen Besuch ab. [&#8230;]]]></description>
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									<p>Zum Jahresende machten sich die Musikerinnen und Musiker des Musikvereins Steingaden auch in diesem Jahr wieder auf den Weg durch das gesamte Gemeindegebiet, um den MitbürgerInnen ihre musikalischen Neujahrsgrüße zu überbringen. Am 30. Dezember brachen die drei Gruppen gegen 8 Uhr mit den Neujahranblasenwägen auf und statteten den Steingadener Außenbezirken und Randzonen einen Besuch ab. Bei bewölktem Wetter und teilweise leichtem Schneefall trugen die Musikerinnen und Musiker Blasmusikklänge und teilweise auch gute Laune Lieder an die Türen. Wie immer wurden sie dabei von zahlreichen Haushalten freundlich aufgenommen und bestens versorgt. Nachdem die Musikerinnen und Musiker unter Tags bereits das Werk eines Biebers begutachten konnten, wurde einer der drei Gruppen abends überraschend eine ganz besondere Begegnung mit dem Bieber zu Teil. Erfreulicherweise hatten alle drei Gruppen bereits weit vor 9 Uhr abends ihr Ziel erreicht.</p><p>Am Neujahrstag spielte die Musikkapelle unter der Leitung von Dirigent Christoph Weiß um 10:15 Uhr zunächst ein Ständchen für den Bürgermeister und die Anwohner auf dem Marktplatz, bevor sie sich wieder in die drei Gruppen aufteilte und die musikalischen Neujahrswünsche im gesamten Ort verteilte. Wie bereits am ersten Tag waren auch am Neujahrstag fünf JungmusikantInnen mit von der Partie, die ab diesem Jahr in der großen Kapelle mitspielen werden. Trotz schönen Wetters und Sonnenschein mussten sich die Musikerinnen und Musiker aufgrund des kalten Ostwinds, der im Laufe des Nachmittags durch die Häuser zu pfeifen begann, immer wieder auch von innen aufwärmen. Auch am zweiten Tag verlief das Neujahranblasen gut und alle Gruppen erreichten bereits vor 8 Uhr ihr jeweiliges Ziel. Als freudige Nachricht darf erwähnt werden, dass neben diversen Hochzeitsverkündigungen manche Kapellenmitglieder nach „Heimliche Liebe“ nun endlich auch „Gruß ans Liebchen“ in ihr Repertoire aufgenommen haben – beides ausgezeichnete Kompositionen des in Steingaden seit Jahrzehnten gefeierten Komponisten Johann Brussig.</p><p>Der Musikverein Steingaden bedankt sich bei der gesamten Steingadener Bevölkerung für die große finanzielle Unterstützung und dankt besonders den verköstigenden Familien für die Gastfreundschaft und die hervorragende Versorgung!</p><p> </p>								</div>
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		<title>Weihnachtsmusik</title>
		<link>https://musikverein-steingaden.de/weihnachtsmusik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jakob Hindelang]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Dec 2025 16:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auftritte]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 2025]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem die Kindermette im Welfenmünster von den Steingadener JungmusikerInnen unter der Leitung von Emma Fischer gestaltet worden war, stimmte am Heiligabend in bewährter Weise eine ca. 10-köpfige Gruppe BlechbläserInnen des Musikvereins die Kirchbesucher ab ca. 22:00 Uhr auf die Christmette ein. Wie bereits im Jahr zuvor positionierten sich die Musikerinnen und Musiker auf der Empore [&#8230;]]]></description>
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									<p>Nachdem die Kindermette im Welfenmünster von den Steingadener JungmusikerInnen unter der Leitung von Emma Fischer gestaltet worden war, stimmte am Heiligabend in bewährter Weise eine ca. 10-köpfige Gruppe BlechbläserInnen des Musikvereins die Kirchbesucher ab ca. 22:00 Uhr auf die Christmette ein. Wie bereits im Jahr zuvor positionierten sich die Musikerinnen und Musiker auf der Empore und erfüllten von dort das abgedunkelte Welfenmünster mit weihnachtlichen Klängen. Allerdings hatte sich auch der Kirchenchor dazu entscheiden, von der Empore herab zu singen und so wurden den Musikerinnen und Musiker nach ihrer musikalischen Darbietung ihre Premiumplätze auf der Orgel-Empore strittig gemacht.</p><p> </p>								</div>
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		<title>Weihnachtsfeier</title>
		<link>https://musikverein-steingaden.de/weihnachtsfeier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jakob Hindelang]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2025 19:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auftritte]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 2025]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch in diesem Jahr gab es zum Jahresabschluss eine weihnachtliche Musikprobe mit anschließender Weihnachtsfeier. Das Christkind hatte in diesem Jahr schon vor Weihnachten beim Dirigenten vorbeigeschaut und ihm einige neue Arrangements von bekannten Weihnachtsliedern wie „Stille Nacht“, „Alle Jahre wieder“, „Adeste fidelis“ und „Tausend Stern“ vorbeigebracht, die er bei der Weihnachtlichen Musikprobe natürlich auflegte. Emma [&#8230;]]]></description>
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									<p>Auch in diesem Jahr gab es zum Jahresabschluss eine weihnachtliche Musikprobe mit anschließender Weihnachtsfeier. Das Christkind hatte in diesem Jahr schon vor Weihnachten beim Dirigenten vorbeigeschaut und ihm einige neue Arrangements von bekannten Weihnachtsliedern wie „Stille Nacht“, „Alle Jahre wieder“, „Adeste fidelis“ und „Tausend Stern“ vorbeigebracht, die er bei der Weihnachtlichen Musikprobe natürlich auflegte. Emma Fischer, die bei der Jugendkapelle bereits seit längerer Zeit als Dirigentin aktiv ist, wagte sich zum ersten Mal vor der „großen“ Kapelle ans Dirigentenpult und gab mit „Oh du fröhliche“ souverän ihr Debüt. Nachdem mit dem gemeinsamen Spielen der Weihnachtslieder alle eingestimmt waren, wurde das Musikzimmer in bewährter Weise ausgeräumt und „Vereinsmetzger“ Josef Schuster tischte Schnitzel mit Kartoffelsalat auf. Auch der Nikolaus stattete den Musikerinnen und Musikern einen Besuch ab, allerdings in Form des Schlager Klausis, der krankheitsbedingt ohne seinen Gefährten, den Jodel-Krampus auftreten musste. Im Gepäck hatte der Schlager Klausi ein brandneues Album voller Hits für bzw. über den Musikverein. Dabei war jedem Register ein eigener Song gewidmet, zu dem das jeweilige Register live performen durfte. Bei Hits wie „Hohes Blech ole“, „Schnellellelle Zunge“, „Hornrebellion“, „Ich kenne keinen wie Heinz“ oder „Flötenland“ war beste Stimmung im Musikzimmer garantiert. Zu guter Letzt wurde es mit dem Schlager „Wie du mit den Knien wippst“ für Dirigent Christoph Weiß nochmals besonders heiß. In geselliger Runde ging die Weihnachtsfeier bis in die frühen Morgenstunden und die Musikerinnen und Musiker versäumten es nicht im Schnapsregal für ausreichend Platz für den beim Neujahranblasen zu erwartenden Nachschub zu sorgen.</p><p> </p>								</div>
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		<title>Bewegter Advent und Nikolausmarkt</title>
		<link>https://musikverein-steingaden.de/bewegter-advent-und-nikolausmarkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jakob Hindelang]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Dec 2025 18:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auftritte]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 2025]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Abend des 06.12.2025 sorgte eine kleine Abordnung des Musikvereins Steingaden für weihnachtliche Klänge bei der „Bewegten Adventszeit“, die vom Gewerbeverband Steingaden zum zweiten Mal durchgeführt wurde. Die Gruppe um Dirigent Christoph Weiß spielte am oberen Marktplatz gut eine Stunden und sorgte damit für weihnachtliche Stimmung. Während des Nikolausbesuchs beim Adventsmarkt am folgenden Tag sorgten [&#8230;]]]></description>
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									<p>Am Abend des 06.12.2025 sorgte eine kleine Abordnung des Musikvereins Steingaden für weihnachtliche Klänge bei der „Bewegten Adventszeit“, die vom Gewerbeverband Steingaden zum zweiten Mal durchgeführt wurde. Die Gruppe um Dirigent Christoph Weiß spielte am oberen Marktplatz gut eine Stunden und sorgte damit für weihnachtliche Stimmung.</p><p>Während des Nikolausbesuchs beim Adventsmarkt am folgenden Tag sorgten dann die Steingadener Jungbläser unter der Leitung von Emma Fischer für die musikalische Umrahmung. Auch der anschließende Besuch des Nikolauses im Altenheim wurde von den JungmusikerInnen mitgestaltet.</p><p> </p>								</div>
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		<title>Volkstrauertag</title>
		<link>https://musikverein-steingaden.de/volkstrauertag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jakob Hindelang]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Nov 2025 08:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auftritte]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 2025]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie bereits im Jahr zuvor begann der Volkstrauertag für den Musikverein in diesem Jahr im Welfenmünster. Dort fanden sich ab zwanzig nach 9 die Musikerinnen und Musiker, teils eiergestärkt, ein und erwarteten den Zug der Fahnenabordnungen. Deren Einzug wurde dann mit einem Prozessionsmarsch musikalisch begleitet. Zu Beginn des Gottesdienstes erklang von den gut 40 Musikerinnen [&#8230;]]]></description>
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									<p>Wie bereits im Jahr zuvor begann der Volkstrauertag für den Musikverein in diesem Jahr im Welfenmünster. Dort fanden sich ab zwanzig nach 9 die Musikerinnen und Musiker, teils eiergestärkt, ein und erwarteten den Zug der Fahnenabordnungen. Deren Einzug wurde dann mit einem Prozessionsmarsch musikalisch begleitet. Zu Beginn des Gottesdienstes erklang von den gut 40 Musikerinnen und Musiker unter der Leitung ihres Dirigenten Christoph Weiß ein Klassiker: The spacious Firmament. Die Noten zum anschließenden Eingangslied waren bereits hergerichtet und Dirigent Weiß holte bereits aus, um den Einsatz zu geben, als die Orgel von der Empore herab tönte. Kirchenmusiker Erik Konietzko hatte dem Musikverein das Eingangslied weggeschnappt, welches er mit einem fulminanten Vorspiel einleitete. Einen gelungenen Gegenakzent zum seit Jahrzenten militärisch geprägten Protokoll war der auf dem Flügel begleitete Sologesang einer Sängerin des Jugendchors, der dem Anlass eine neue Nuance gab. Der Männerchor trug in gewohnter Weise ebenfalls mit zur musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes bei. Während der Predigt klärten Dirigent Weiß und Kirchenmusiker Konietzko hinter der Sakristei-Tür – wie echte Männer &#8211; die Verhältnisse und der Dirigent konnte das Sanctus für den Musikverein erringen. Nach einer Runde Hutweitwurf im Hornregister und einem Instrumentalstück zur Kommunion verließen die Musikerinnen und Musiker das Welfenmünster bereits vor der Gedenkfeier zum Volkstrauertag und formierten sich auf dem Marktplatz. Einige Sonnenstrahlen kämpften sich ihren Weg durch die Wolken und sorgten für angenehme Temperaturen. Nach gut 15 Minuten zogen auch die Fahnenabordnungen zusammen mit allen Anwesenden aus dem Welfenmünster und marschierten dann unter Vorantritt der Musikkapelle zur Kranzniederlegung zum Kriegerdenkmal. Nach einem kurzen Gebet des Ortsgeistlichen Pater Joiyce spielte der Musikverein das bayerische Militärgebet, bei dem der Dirigent glatt ein Viertel unterschlug, sowie das Lied vom guten Kameraden. Hier erwiesen sich die Veteranen im Vergleich zum Vorjahr allerdings als rückschrittlich, da sie sich entschlossen hatten doch nochmal die staubige Salut-Kanonen auszupacken, was zu einigem Zucken</p><p>bei den Musikerinnen und Musikern führte. Hernach führte der Musikverein den Zug zum Gasthofgraf an, wo es zunächst eine Stärkung mit Weißwürsten und Wienern gab. Anschließend spielte der Musikverein von viertel nach Zwölf bis halb zwei zum Frühschoppen auf. Dabei erklang ein marschorientierts mit einigen Polka-Perlen verfeinertes Programm. Abschließend dankte der Vorsitzende des Veteranenvereins den Musikerinnen und Musikern für die musikalische Umrahmung des Tages.</p><p> </p>								</div>
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		<title>Spendenübergabe an die Bürgerstiftung</title>
		<link>https://musikverein-steingaden.de/spendenuebergabe-an-die-buergerstiftung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jakob Hindelang]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 14:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auftritte]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 2025]]></category>
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					<description><![CDATA[Den Erlös seines Kirchenkonzerts, das am Sonntag, den 26.10.2025 im Welfenmünster in Steingaden stattfand, spendete der Musikverein Steingaden in diesem Jahr an die Bürgerstiftung Steingaden zur Renovierung des Saals des Gasthofs Post. Am vergangenen Samstag erfolgte vor der historischen Tür des Gasthofs schließlich die Spendenübergabe und der Musikverein Steingaden, vertreten durch den ersten Vorstand Andi [&#8230;]]]></description>
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									<p>Den Erlös seines Kirchenkonzerts, das am Sonntag, den 26.10.2025 im Welfenmünster in Steingaden stattfand, spendete der Musikverein Steingaden in diesem Jahr an die Bürgerstiftung Steingaden zur Renovierung des Saals des Gasthofs Post. Am vergangenen Samstag erfolgte vor der historischen Tür des Gasthofs schließlich die Spendenübergabe und der Musikverein Steingaden, vertreten durch den ersten Vorstand Andi Strauß und Dirigenten Christoph Weiß übergab einen Scheck in Höhe von 2950€ an die Bürgerstiftung. In den vergangenen Jahrzehnten konnte der Musikverein immer wieder von der großzügigen Unterstützung durch die Bürgerstiftung z.B. zur Förderung der Nachwuchsarbeit profitieren. Nun nutzte der Musikverein die Gelegenheit sich für diese jahrelange Unterstützung zu revanchieren. Der Gasthof Post befindet sich nun seit knapp einem Jahr im Besitzt der Bürgerstiftung Steingaden und wird seither mit viel Eigenleistung der Steingadener Bevölkerung und großer Unterstützung durch die Steingadener Vereine renoviert. Erklärtes Ziel ist es, den Gasthof bis zum großen Freilichtspiel „Welfs Erbe“ im nächsten Jahr wieder zu beleben.</p>								</div>
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		<title>Allerheiligen</title>
		<link>https://musikverein-steingaden.de/allerheiligen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jakob Hindelang]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 13:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auftritte]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 2025]]></category>
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					<description><![CDATA[Schönes Wetter mit milden Temperaturen machte den Allerheiligentag, der dieses Jahr unglücklicherweise auf einen Samstag gefallen war, zu einem angenehmen Herbsttag. Wie gewohnt hatten sich die Musikerinnen und Musiker gegen 14:00 Uhr auf dem alten Friedhof eingefunden, um die Segnung der Gräber im Anschluss an die Andacht im Welfenmünster musikalisch zu umrahmen. In diesem Jahr [&#8230;]]]></description>
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									<p>Schönes Wetter mit milden Temperaturen machte den Allerheiligentag, der dieses Jahr unglücklicherweise auf einen Samstag gefallen war, zu einem angenehmen Herbsttag. Wie gewohnt hatten sich die Musikerinnen und Musiker gegen 14:00 Uhr auf dem alten Friedhof eingefunden, um die Segnung der Gräber im Anschluss an die Andacht im Welfenmünster musikalisch zu umrahmen. In diesem Jahr hatte sich die Musikkapelle unter der Leitung von Dirigent Weiß allerdings auf der Ostseite des alten Friedhofs postiert, was eine neue, ungewohnte Perspektive bot. Nach dem Pater Joyice und Wieskurat Geis alle Gräber mit Weihwasser versorgt hatten, machten sich die gut 40 Musikerinnen und Musiker auf den Weg zum neuen Friedhof, wo sie dieselbe Übung erneut absolviert. Anschließend kehrten einige junge, wilde beim Gasthof Graf ein.</p><p> </p>								</div>
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		<title>Kirchenkonzert 2025</title>
		<link>https://musikverein-steingaden.de/kirchenkonzert-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jakob Hindelang]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Oct 2025 15:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auftritte]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 2025]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit dem feierlich-pompösen Stück „Fanfare &#38; Chorus“ von Dietrich Buxtehude eröffnete Dirigent Christoph Weiß mit seinen gut 50 Musikerinnen und Musikern das Kirchenkonzert am Sonntag, den 26. Oktober im vollbesetzten Welfenmünster in Steingaden. Der Ortsgeistliche Pater Joyice Lanithottam begrüßte zu Beginn des Konzerts die Besucherinnen und Besucher und gab dem Konzert mit seinen einleitenden Worten [&#8230;]]]></description>
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									<p>Mit dem feierlich-pompösen Stück „Fanfare &amp; Chorus“ von Dietrich Buxtehude eröffnete Dirigent Christoph Weiß mit seinen gut 50 Musikerinnen und Musikern das Kirchenkonzert am Sonntag, den 26. Oktober im vollbesetzten Welfenmünster in Steingaden. Der Ortsgeistliche Pater Joyice Lanithottam begrüßte zu Beginn des Konzerts die Besucherinnen und Besucher und gab dem Konzert mit seinen einleitenden Worten „Musik ist die Sprache Gottes. Sie übersteigt alle Grenzen und wo Worte versagen, öffnet sie Türen.“ einen passenden Charakter, der auch in der Stückauswahl immer wieder zu finden war. Mit dem „The Earl of Oxford’s March“ von William Byrd brachte das Orchester festliche Klänge aus dem 16. Jahrhundert in das Welfenmünster. Anschließend hatten die Zuhörer beim Trompeten Solo „Wenn die Augen glänzen“ aus der Feder von Martin Eller Zeit, sich an diejenigen Momente zu erinnern, in denen einfach alles stimmte, wie Daniela Schelle überleitete, die mit kurzen Gedanken durch das Konzert führte. Gespielt wurde das Solo von Ingrid Schütz, die am Ende des Konzerts zusammen mit den anderen Solisten des Nachmittags viel Applaus erntete. Mit dem Kyrie, dem Sanctus und dem Stück „Gedanken an Dich“, aus der Pöhamer Musikantemesse von Mathias Rauch, die von Wolfgang Gasser auf der steirischen Harmonika begleitet wurde, erzeugte der Musikverein nachdenkliche Stimmungen. Auf eine kurze Stille, in der die Zuhörerinnen dazu eingeladen waren, an diejenigen Menschen zu denken, die sie geprägt haben, intonierte Dirigent Weiß den ergreifenden Choral „Locus Iste“ von Anton Bruckner. Ein weiterer Höhepunkt des Konzerts folgte darauf mit dem bekannten Stück „Halleluja“ von Leonard Cohen, bei dem Paula Eicher mit ihrer voluminösen Stimme ihr Debüt als Sängerin gab und damit das Publikum in ihren Bann zog. „Von guten Mächten“ in der modernen Fassung des Arrangeurs Martin Scharnagl verbreitete schließlich eine Stimmung der Zuversicht, die auch besonders den Inhalt des zugehörigen Liedtexts aufgreift. Als Abschluss des Konzerts hatte Dirigent Weiß das Stück „Amen“ von Pavel Stanek gewählt, auf das langanhaltender Applaus mit Standing Ovations folgte. Dieser galt besonders den drei SolistInnen des Abends Ingrid Schütz, Wolfgang Gasser und Paula Eicher. Als Zugabe und gemeinsamen Abschluss des Konzerts erklang „Großer Gott wir loben dich“ bei dem die Zuhörerinnen und Zuhörer zum Mitsingen eingeladen waren.</p><p>Nach dem gemeinsamen Abbau versammelten sich die Musikerinne und Musiker beim Gasthof Graf zu einer Brotzeit und um den Erfolg des Konzerts zu feiern. Bei der Voranmeldung hatte der erste Vorstand die Feierwütigkeit seiner Musikerinnen und Musiker unterschätz, sodass anstatt der 15-20 angekündigten Musikerinnen und Musiker sich auf einmal an die 40 blaue Juppen in der Gaststube tummelten, was die Wirtsleute zum Improvisieren zwang. Fluchs wurde noch eine Gulaschsuppe in der Küche gezaubert, sodass sich schließlich alle mit Suppe und Brotzeit stärken konnten und keiner hungern musste. Ein herzliches „Vergelt’s Gott!“ den Wirtsleuten für ihre Spontanität!</p>								</div>
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		<title>Gauversammlung oberer Lechgauverband in Füssen</title>
		<link>https://musikverein-steingaden.de/gauversammlung-oberer-lechgauverband-in-fuessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jakob Hindelang]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Oct 2025 07:30:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auftritte]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 2025]]></category>
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					<description><![CDATA[Als Ausrichter des diesjährigen Gaufestes des oberen Lechgauverbandes oblag den Urspringer Trachtlern auch die Gestaltung der Messe zur Gauversammlung am 26. Oktober und so kam die Festkapelle, der Musikverein Steingaden, zu einem weitern Einsatz. In mehreren Fahrgemeinschaften machten sich gut 20 Musikerinnen und Musiker bereits am frühen Morgen auf den Weg nach Füssen in die [&#8230;]]]></description>
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									<p>Als Ausrichter des diesjährigen Gaufestes des oberen Lechgauverbandes oblag den Urspringer Trachtlern auch die Gestaltung der Messe zur Gauversammlung am 26. Oktober und so kam die Festkapelle, der Musikverein Steingaden, zu einem weitern Einsatz. In mehreren Fahrgemeinschaften machten sich gut 20 Musikerinnen und Musiker bereits am frühen Morgen auf den Weg nach Füssen in die Kirche St. Mang. Aufgrund der unbeständigen Witterungsbedingungen blieb den Steingadenern der Kirchenzug vor der Messe erfreulicherweise erspart. Mit einigen Instrumentalstücken und Kirchenliedern gestaltete der Musikverein unter der Leitung von Dirigent Weiß die Messe und begleitet die TrachtlerInnen anschließend mit klingendem Spiel durch die Füssener Innenstadt zum Haus der Gebirgsjäger, wo die Gauversammlung stattfand. Für allgemeine Belustigung sorgten dabei die Füssener Feuerwehrler auf ihren E-Scootern, die für die Verkehrssicherheit sorgten und immer wieder am Zug vorbei brausten. Im Haus der Gebirgsjäger spielten die Musikerinnen und Musiker noch drei Märsche für die Besucher der Versammlung, bevor sie schließlich wieder die Heimreise nach Steingaden antraten.</p><p> </p>								</div>
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		<title>Ausflug zum Schloss Hohenschwangau und auf die Fritz-Putz Hütte</title>
		<link>https://musikverein-steingaden.de/ausflug-zum-schloss-hohenschwangau-und-auf-die-fritz-putz-huette/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jakob Hindelang]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 08:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auftritte]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 2025]]></category>
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					<description><![CDATA[Beim diesjährigen Ausflug des Musikvereins Steingaden wurde Kultur groß geschrieben. Als eines der Ziele hatten sich die Musikerinnen und Musiker das Schloss Hohenschwangau ausgesucht. Trotz der Nähe zum bekannten Schloss hatten erstaunlich wenige der Musikerinnen und Musiker das Schloss bereits besucht. Ein besonderer Vorteil dieses Ziels war, dass Musikkamerad Herbert Dressel seit vielen Jahren als [&#8230;]]]></description>
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									<p>Beim diesjährigen Ausflug des Musikvereins Steingaden wurde Kultur groß geschrieben. Als eines der Ziele hatten sich die Musikerinnen und Musiker das Schloss Hohenschwangau ausgesucht. Trotz der Nähe zum bekannten Schloss hatten erstaunlich wenige der Musikerinnen und Musiker das Schloss bereits besucht. Ein besonderer Vorteil dieses Ziels war, dass Musikkamerad Herbert Dressel seit vielen Jahren als Führer im Schloss tätig ist und so eine Sonderführung für seine KameradInnen organisieren konnte. Am Samstag, den 11. Oktober versammelten sich die Musikerinnen und Musiker schließlich am Vormittag zunächst in der Bäckerei Schuster zum Weißwurstfrühstück, um ihre menschlichen Grundbedürfnisse zu befriedigen, um dann voll aufnahmefähig für das Kulturprogramm und die Ausführungen des Schlossführers zu sein. Viele waren bereits mit Rucksäcken und Wanderutensilien ausgestattet, da nach der Führung im Schloss ein Aufstieg zur Fritz Putz Hütte inklusive Hüttenabends mit Übernachtung geplant war. Auch zahlreiche Beerdigungsmusiker und -musikerinnen gesellten sich zu den „Kulturreisenden“ hinzu. Gut gestärkt brachen die über 30 Ausflügler gegen halb Zwölf in Richtung Hohenschwangau auf. Nach der für manche weniger komfortablen und von ersten Denkspielen geprägten Anfahrt meisterten die Steingadener Musikerinnen und Musiker erfolgreich den ersten Anstieg zum Schloss. Dort begrüßte sie Schlossführer Herbert und führte sie wie die Könige über die große Eingangstreppe in sein „Schloss“. Gekonnt routiniert fasste Herbert die Geschichte dreier Jahrhunderte in nur drei Sätzen zusammen und gab allen, die die Schulbank schon länger nichtmehr gedrückt hatten, einen guten geschichtlichen Überblick. In seiner über einstündigen Spezialführungen zeigte er den Musikerinnen und Musiker die Wohnräume, die einst Max I. von Bayern als „Sommerhäuschen“ für sich und seine Familie eingerichtet hatte und die von insgesamt drei Generationen über 80 Jahre hinweg bewohnt worden waren. Von der Dachterrasse aus konnten die Musikerinnen und Musiker trotz der niedrig hängenden Wolken und frischen Temperaturen einen schönen Ausblick auf Schloss Neuschwanstein und die vier umliegenden Seen genießen und nutzten die Gelegenheit für ein Gruppenbild. Neben zahlreichen Kunstgegenständen gibt es im Schloss viele Wandgemälde zu sehen, in denen Auszüge von Legenden und Sagen wie Lohengrin und den Nibelungen dargestellt sind. In seinen Erläuterungen dazu hob Schlossführer Herbert besonders hervor, dass es sich bei den leicht bis nicht bekleideten weiblichen Wesen, die die Wände des Königsgemach zieren, um sogenannte Nymphen und folglich Fabelwesen handle. Diese dürften nicht mit nackten Frauen verwechselt werden, die es angeblich tatsächlich gebe. Wissendes Kopfnicken der Musiker schien diese These zu bestätigen. Das Königsgemach sei zudem über einen geheimen Gang mit dem Gemach der Königin im Stockwerk darunter verbunden gewesen, den die Königin allerdings habe absperren können. Auch auf den künstlichen Sternenhimmel, den König Ludwig II., der das Schloss ebenfalls bewohnt hatte, installieren lies und dessen technische Umsetzung mit lichtleitenden Glasstäben ging der Schlossführer ein. Im großen Wandbild zur Schlacht der Goten, das im Stil der Romantik gänzlich ohne Blut auskommt, meinten einige eine Prophezeiung über den Zustand der Musikerinnen und Musiker am Ende des bevorstehenden Abends zu erkennen. Woran sie dies festmachten, erschließt sich dem objektiven Betrachter allerdings nicht. Auch eine Darstellung von einigen Mönchen aus dem Kloster Steingaden ist im Schloss zu finden und somit eine Referenz zur Lokalgeschichte. Nachdem sie gegen Ende der Führung auch ein ausgesprochen altes aber schönes Brot bestaunen konnten, verließen die Musikerinnen und Musiker das Schloss über das Dienstbotentreppenhaus und kehrten somit auf den Boden der Tatsachen zurück.</p><p>An dieser Stell sei unserem Musikkameraden Herbert ein herzliches Dankeschön für die ausgesprochen interessante, kurzweilige und humorvolle Führung gesagt, die im weiteren Verlauf des Tages immer wieder lobend erwähnt wurde.</p><p>Gut ein Drittel der Kulturreisenden verabschiedete sich nach der Führung von den Ausflüglern und trat teils mit Zwischenstopp zur Einkehr die Heimreise nach Steingaden an. Der Rest der Truppe wappnete sich mit seinen Rucksäcken und trat nach einer ersten sehnlich erwarteten Erfrischung gegen 14 Uhr den Aufstieg in die Bleckenau an, der üblicherweise knapp zwei Stunden dauert. Bereits die erste Querung eines Bachbetts zwang die Truppe zu einer kurzen Pause, um die Vollzähligkeit zu prüfen und eine weitere kleine Erfrischung nach dem ersten Dutzend Höhenmeter zu sich zu nehmen und so die Weichen für einen komplikationsfreien Aufstieg zu stellen. Hätten die Musikerinnen und Musiker zu diesem Zeitpunkt bereits geahnt, wie herausfordernd der Aufstieg noch wird, wären die Proviantplanungen vermutlich gewissenhafter ausgeführt worden. Nach einigen weiteren gefährlich scharfen Kurven, die die Gruppe aus Sicherheitsgründen und wegen starken Gegenverkehrs erneut zu weiteren Pausen zwangen, erreichten sie schließlich die Teerstraß in Richtung Schloss Neuschwanstein. Dieser folgte die Gruppe und sah sich kurz darauf mit einem Gewimmel aus planlos umherirrenden Touristen konfrontiert. Dieser Gefahr konnte nur durch zahlreiche regelmäßige Pausen zur Wiedervereinigung der Gruppe begegnet werden. Nachdem die Gruppe das Schloss passiert hatte, konnte sie ein ahnungsloses Touristenpärchen, das ob der lärmenden, inzwischen in Blasmusik schwelgenden Truppe etwas verunsichert wirkte, dazu überreden, ein Foto der Gruppe zu schießen. Selbstverständlich wurde das Paar für diese Serviceleistung mit einer kleinen Erfrischung reich entlohnt. Nachdem die Gruppe die „Jugend“ passiert hatte, schlug sie den Wasserleitungsweg in Richtung Bleckenau ein. Auf diesem Pfad sollte sie vor eine echte Zerreißprobe gestellt werden. Bei nach wie vor guter Stimmung rückte die Gruppe zunächst in gutem Tempo vor und kleinerer Probleme wie witterungsbedingt kalte Klarinettenfingerchen wurden von sanft-warmen Dirigigentenhänden gelöst. Aus Gründen, die nicht mehr genau rekonstruiert werden können, zerfiel die Gruppe allerdings zunehmend in zwei Teile. Was zunächst von keinem als Risiko erkannt wurde, nahm kurze Zeit später ein gefährliches Ausmaß an. Als schließlich der Sichtkontakt der beiden Gruppen gänzlich abbrach drohte sich Panik auszubreiten. Nur dem beherzten Eingreifen einiger umsichtiger Musikerinnen und Musiker, die unabhängig voneinander in beiden Gruppen sofort Notpausen anordneten und beruhigende Erfrischungen verteilten, ist zu verdanken, dass weiter nichts Schlimmeres passierte. Getrennt voneinander kämpften sich die beiden Gruppen den äußeren Umständen trotzend unablässig und in ständiger Ungewissheit am Berg voran. Eine Gruppe aus drei in Anbetracht der Witterungsbedingungen ausgesprochen leicht bekleideten Amerikanern stellte die Rettung für die gesamte Gruppe dar. Als diese dem zweiten, leicht abgeschlagenen Trupp begegnete, konnten diese berichten, dass der andere Teil der Gruppe nur wenige Sekunden Vorsprung habe. Dies ließ die Nachzügler neue Hoffnung schöpfen und so dankten sie es den drei Amerikanern nach einer kurzen Unterhaltung mit einer kleinen Erfrischung. Frisch motiviert setzten sie sodann den Aufstieg fort und konnten tatsächlich bereits wenige Meter später den Stoßtrupp erspähen. Die Freude war groß, als beide Gruppen nach langer Trennung endlich wieder vereint waren, was natürlich gefeiert wurde. Wiedervereint bewältigte die Wandergruppe gemeinsam die letzten Höhenmeter und konnte bei flachem Verlauf des letzten Wegstücks den Puls wieder normalisieren. Auf den letzten Metern begann sich allerdings erneut Unruhe auszubreiten. Gerüchte über zu neige gehende Getränkebestände machten die Runde und verunsicherten viele. Doch dann war das lang ersehnte Ziel endlich in Sicht. Die Bleckenau. An der Holzerhütte erspähte einer der Musiker überraschend einen entfernten Verwandten, der die kritische Situation der MusikerInnen sofort erfasste und den dürstenden Wanderern Linderung gewährte. Schließlich meisterte die Gruppe auch noch die letzten Meter bis zur Fritz Putz Hütte und das Ziel war endlich erreicht – nach nur dreieinviertel Stunden. </p><p>Dort wartet bereits der Hüttenwirt sehnlichst darauf, sein Fachwissen zum Thema Bettwanzenbekämpfung an die Übernachtungsgäste weiterzugeben. Nach der gut 15-minütigen Belehrung, die auch einen Exkurs zum Thema „Metall und sein Verhalten in der Mikrowelle“ enthielt, durften die Steingadener unter strengsten Sicherheitsmaßnahmen schließlich die Bettenlager betreten und sich einrichten. Ein zweiköpfiger Spezialtrupp aus Tubisten hatte sich für die Bewältigung der Höhenmeter mit dem Fahrrad entschieden und war bereits deutlich vor den Wanderern angekommen. Von den Höhenmetern noch nicht ausgelastet hatte der juvenilere Teil des Duos in weiser Voraussicht bereits Holz gehackt und den Ofen in der Küche eingeheizt. Mit knurrenden Mägen machte sich ein Küchenteam schließlich an die Zubereitung von Kässpatzen. Ein wenig emotional wurde es dabei beim Vorbereiten der Zwiebeln, die mit ihrer Schärfe zahlreiche Tränen zum Fließen brachten. Der Vorstand höchstpersönlich nahm sich schließlich dem fachgerechten Andünsten der Zwiebeln an und vollendete so nach einem kurzen Feuermeldertest den wichtigsten Kässpatzenbestandteil. Nach knapp 45 Minuten emsigen Zubereitens standen endlich drei große dampfenden Töpfe mit sensationell guten Kässpatzen auf der langen Tafel, die zwischenzeitlich in der Stube aufgebaut worden war. In überraschend kurzer Zeit leerten sich die Töpfe, was als großes Kompliment an das Küchenteam zu verstehen ist. Ein herzliches Dankeschön an die fleißigen Köchinnen und Köche! Wohlgestärkt starteten die Musikerinnen und Musiker in den Abend und versuchten sich an unterschiedlichen Spielen, während ein kleiner Putztrupp die Reste der Küchenschlacht beseitigte. Nun kam auch Dirigent Weiß zum Zug, dem der Titel „Uno-König“ vorauseilte, wobei er, wie sich zeigen sollte, diese Rolle leicht dominant ausübte. Penibel genau wurde die Einhaltung der Regeln kontrolliert und jeder noch so kleine Regelverstoß mit Strafkarten sanktioniert. Ob zu langsam, zu schnell, falsche Farbe oder täuschend echtes „Mau Mau“ &#8211; dem Dirigenten entging nichts. Kein Wunder, dass sich der Frust der Mitspieler teilweise in verbalen Entgleisungen wie „du blöde Kuh“ entlud. Dennoch schienen die Musikerinnen und Musiker großen Gefallen an dem Spiel gefunden zu haben. Zur fetzigen Hüttenstimmung trug maßgeblich die Life-Musik von Wolfi Gasser mit seiner Ziach und Johannes Nöß auf der Gitarre bei. A Musi, a Bier, holadiro &#8211; was will man mehr? Richtig, ein Lagerfeuer! Wie gut, dass der juvenile Teil des Tubenregisters erneut die Axt geschwungen und ein gemütliches Lagerfeuer hinter der Hütte entzündet hatte. Nach und nach sammelten sich die Musikerinnen und Musiker wie die Motten ums Licht und auch die Gitarre fand samt Spieler und Lagerfeuerliederbuch ihren Weg hinaus. Sollten sich im Gebiet um die Bleckenau Bären oder Wölfe gefunden haben, dürften sich diese allerdings in Rekordzeit wieder weit hinter die italienische Landesgrenze zurück gezogen haben. Doch etwa nicht wegen der Gitarrenklänge. Diese hallten makellos in die Nacht und brachten jedes nur minimal romantisch veranlagte Herz zum Schmelzen. Aber der Gesang… Was soll man sagen – es lässt sich schwer leugnen, dass der Musikverein nicht der Kirchenchor ist. Nachdem das letzte Stück Holz verglüht war, zog es die Ausflügler wieder in die Hütte hinein, wo erneut gesellige Spielerunden oder traute Gespräche in Zweisamkeit auf dem Plan standen. Auch das Tanzbein wurde geschwungen und unter anderem für Gleichgewicht und Koordination anspruchsvolle Choreografien einstudiert. Zu weit fortgeschrittener Stunde beschäftigten sich die Musikerinnen und Musiker nochmals eingehend mit dem Zahlenraum bis 70 und dem kleinen Einmaleins. Einem jeden Grundschullehrer wären angesichts der lausigen Performance die Tränen in die Augen gestiegen. Nach einer gefühlten Ewigkeit hatten es die Musikerinnen und Musiker mit vereinten Kräften endlich geschafft einmal ohne Fehler bis 70 zu zählen und beendeten mit diesem Erfolg den ereignisreichen Tag. Nachdem auch die letzten, der für alle sich in der Hütte schlafen gelegt Habenden, gut hörbaren Gespräche verklungen waren, legte sich ein mehrstimmiges Sägen über die Hütte.</p><p>Eine Hand voll motivierter Musikliebhaber, die sich für eine Teilnahme am Bezirksorchester entschieden hatten, verließ bereits früh am Morgen ihr Lager und machte sich auf den Weg zur ersten Probe dieses Orchesters. Allerdings hatte sich bei manchen Mitgliedern des Tuba-Spezialtrupps ein Fehler in der Planungsmatrix eingeschlichen, sodass deren Abreise auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. Erst die Ankunft des Hüttenwirts brachte den befreienden Kniff oder um es mit anderen Worten zu sagen: „Geduld ist der Schlüssel zur Freude“. Nach dem Fachmännischen Öffnen schwerer Vorhängeschlösser stand einer Abfahrt ins Tal nichts mehr im Weg. Nach und nach erwachten auch die anderen Musikerinnen und Musiker und nach einem deftig süßen Frühstück mit Hartwurst, Nutella und starkem Kaffee wurde die Hütte einer gründlichen Reinigung unterzogen. Nachdem das Ergebnis vom Hüttenwirt abgenommen wurde, wurden die letzten Reste Proviant verpackt und gegen viertel nach 10 machte sich die Gruppe an den Abstieg ins Tal, der bedeutend schneller als der Aufstieg von statten ging. In einer besonders schönen Kurve wurden schließlich die letzten Reste Hartwurst und Brot gemeinsam verzehrt und dann der Weg fortgesetzt. Ohne nennenswerte Zwischenfälle erreichte die Gruppe nach ca. eineinviertel Stunden das Tal. Auf dem Heimweg kam ihnen allerdings der Schwangauer St. Colomansritt in die Quere, der die Ankunft deutlich verzögerte und sämtliche in den Stau verwickelten Fahrer zu wildesten Manövern verleitete. Und so ging schließlich dieser Ausflug am frühen Nachmittag zu Ende. Im Endeffekt kann dieser quasi als ausgesprochen lehrreich, unterhaltsam und pfundig bezeichnet werden. Oder it?</p>								</div>
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