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25.09.2018
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25.02.2018 17:44 Uhr

CD-Aufnahme 1000 Takte Blasmusik

Der Musikverein Steingaden hatte im Jahr 2017 eine Anfrage des Tonstudios Först erhalten, ob die Musiker an der Mitgestaltung einer Blasmusik CD unter dem Titel 1000 Takte Blasmusik interessiert wären. Nachdem dieses Angebot sehr interessant wirkte und man die Gelegenheit nutzen wollte einmal die Prozedur einer CD-Aufnahme zu erleben, sagten die Verantwortlichen des Vereins zu und vereinbarten für den 25. Februar einen Aufnahmetermin. Dirigent Georg Müller bereitete daraufhin vier traditionelle Blasmusik Titel mit seinen Musikern vor, die ihren Platz auf der CD finden sollten, bei der desweitern die Musikkapellen Seeg und Altenstadt mitwirkten. In die Reihe der ausgewählten Titel hatten es die beiden Polka „Lebensträume“ von Norbert Gälle und „Meine Leidenschaft“ von Alexander Pfluger sowie die Märsche „Viribus Unitis“ von Josef Bach und natürlich der „Steingadener Musikantenmarsch“ von Gerhard Klein geschafft. Bereits um 8:00 Uhr morgens trafen sich die Musiker an besagtem Tag, um ins nahe gelegene Seeg zu den Aufnahmen zu fahren. Die Harmoniemusik Seeg hat ihren neuen akustisch optimierten Proberaum für die gesamten Aufnahmen zur Verfügung gestellt. Beim Betreten des Probenraums wurden so manche Musikeraugen feucht im Angesicht eines geräumigen und bestens ausgestatteten Proberaums. Kein Wunder also, dass die Seeger ihren Proberaum wie ihren Augapfel hüten und diese heiligen Hallen nur mit Hausschuhen oder strumpfsockig betreten werden dürfen. Beim Vorstand wurde direkt der Antrag gestellt, ebenfalls Schallschutzwände im eigenen Proberaum bereit zu stellen, um die Lauscher der Musiker vor fortissimosiven Trommelklängen zu schützen. Nach einem kurzen Einspielen stellte sich Tontechniker Otto Först, der die Kapelle durch die Aufnahmen belgeiten sollte, vor. Schließlich waren die letzten Einstellungen am Mischpult getroffen worden und die Aufnahmen konnten endlich starten. Beginnend mit der Polka „Lebensträume“ arbeiteten sich die Musiker Teil für Teil durch die Stücke, wobei die einzelnen Abschnitte jeweils mehrmals wiederholt wurden bis der Techniker der Meinung war etliche brauchbare Aufnahmen auf seinen Geräten aufgezeichnet zu haben. Da die Aufnahmen sehr viel Konzentration erforderten, freuten sich die Musiker über einen kleinen Pausensnack in Form einer Wurstkabeltrommel. Logischerweise dauerte es nicht sehr lange, bis der letzte Meter Wurst in die Musikerkehlen abgerollt war. Nach viereinhalb Stunden war die letzte Sequenz „im Kasten“ und die Musiker konnten endlich entspannt durchatmen. Der Tontechniker bedankte sich abschließend für die gute Zusammenarbeit und sprach der Kapelle ein Lob für die reibungslose und gute Abwicklung des Vorhabens aus. Zur allgemeinen Stärkung hatten die Seeger Musiker Wiener für die Steingadener vorbereitet, welche großen Anklang fanden. An dieser Stelle sei ein großes Dankeschön der Harmoniemusik Seeg für die zur Verfügungstellung ihres „sau berigen“ Proberaums und die Verpflegung gesagt. Um den Tag zusammenzufassen lässt sich abschließend sagen, dass der ein oder andere Steingadener Musikant aus Leidenschaft seinen Lebenstraum von einer CD-Aufnahme mit vereinten Kräften erfüllen konnte. Jetzt heißt es gespannt auf das Ergebnis diese Projekts zu warten.