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10.12.2017 18:19 Uhr

Ausflug Hochfilzen

Dieses Jahr hieß es beim Vereinsausflug “Auf nach Hochfilzen zum Biathlonweltcup“. Pünktlich um 6:00 Uhr morgens trafen sich die Musiker am 08.12.2017 zum Teil mit Anhang am Feuerwehrhaus und packten sich zusammen mit Brotzeit und Getränken in den wohlig warmen Bus. Auch einige alt bekannte Musikergesichter waren im Bus zu sehen. Nachdem der erste Teil der Fahrt aufgrund der noch vorherrschenden Müdigkeit bei den meisten ehre ruhig verlaufen war, legten die Truppe gegen 8.30 Uhr eine Pinkel- und Frühstückspause auf einem Rasthof ein. Hier konnten sich die Musiker schon einmal mit den Wienern und Dicken ihres Schuster Metzgers stärken und sich auf die sehr frischen Außentemperaturen um die -10°C einstellen. Gegen 10:00 Uhr erreichte der Bus dann sein Ziel und die Musiker mussten, nach dem sie sich so warm wie möglich eingepackt hatten, noch gut 10 Minuten zu Fuß durch das winterlich verschneite Hochfilzen zum Stadion laufen. Als die Truppe das Stadion endlich erreicht hatte, sahen sich einige mit den bissigen Securities konfrontiert, die die Mitnahme von Hopfen und Malz sowie gebrannten Stimmungsmachern auf das Gelände nicht gestatten wollten. Aber für die meisten stellte dies kein größeres Problem dar, denn gegen eine Presshalbe am Einlass um halb elf spricht ja eigentlich nichts. Manch einer war jedoch so gewieft gewesen, und hatte feine Brände als Tee getarnt in Thermoskannen auf das Gelände geschmuggelt. Endlich hatten alle die Kontrollen passiert und die Truppe zog zusammen mit tausenden Zuschauern hinauf zum Stadion. Die einen suchten sich sofort die besten Plätze auf der Tribüne, von der man eine perfekte Sicht auf den Zieleinlauf hatte, andere wiederum wärmten sich noch am Glühweinstand auf. Zur Unterstützung der deutschen Wettkämpfer hatten die Steingadener sogar ein eigenes Banner mitgebracht, welches vom Glühweinstand aus gut sichtbar positioniert wurde. Schließlich starteten um 11:30 Uhr die Herren zur Staffel über vier Mal 7,5 km. Nachdem die deutschen Herren lange unter den Jubelrufen der Steingadener mit an der Spitze waren, mussten sie sich wegen zu geringer Präzision am Schießstand schließlich den Norwegern geschlagen geben, die mit über einer Minute Vorsprung die Ziellinie überquerten. Innerhalb weniger Minuten leerte sich die Tribüne nach dem ersten Rennen und alle versuchten ein warmes Plätzchen zum Aufwärmen zu finden. Manche zog es in das Versorgungszelt, wo die knurrenden Mägen mit Gulaschsuppe, Wiener oder Leberkäs versorgt wurden, andere hatten sich in der großen Besucherhalle ein Plätzchen gesucht und tauten hier ihr Füße wieder auf. Pünktlich zum Start der Damenstaffel fanden sich die fröhlichen Zuschauer wieder auf der Tribüne ein und verfolgten in ausgelassener Stimmung das Rennen. Inzwischen war auch ein Glühwein-Shuttle-Service eingerichtet worden, von dem die Musiker ununterbrochen mit dem wohltuend warmen Getränk versorgt wurden. Schließlich konnten die Musiker die Schlussläuferin Laura Dahlmeier bejubeln, die das Baby nachhause schaukelte und dem deutschen Team einen überragenden ersten Platz bescherte. Die Stimmung war am Kochen. So machten sich die Musiker in bester Laune auf den Rückweg zum Bus, der schon vorgeheizt bereitstand. Während viele die Rückfahrt schlafend erlebten, diskutierten einige ob Schusters Dicke nun „Würscht“, „Werscht“ oder doch „Wescht“ seien und ob „Werscht“ zugleich die Plural- und Singular- Form darstelle. Der Ausgang der Diskussion ist leider nichtmehr ganz zu rekonstruieren. Was jedoch sicher ist ist, dass keine einzige der „Werscht“ übrigblieb. Nach einer weiteren Pinkelpause in Mittenwald verlief die weitere Heimfahrt ohne größere Zwischenfälle aber mit dem ein oder anderen „Peinobild“ von dem so mancher müdere Ausflügler überrascht wurde. Schließlich kamen die Musiker gegen 20:00 Uhr wieder in Steingaden an und hatten mit der Eisplatte zu kämpfen die sich durch den zwischenzeitlichen Regen vor dem Feuerwehrhaus gebildet hatte. Abschließend kann man wieder von einem gelungenen Ausflug sprechen.