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06.08.2017 15:24 Uhr

Gaufest Oberer Lechgau Füssen

Am Sonntag, den 30.07.2017 fand das 90. Gaufest des Oberen Lechgauverbands in Füssen statt. Natürlich durfte auch hier der Steingadener Musikverein nicht fehlen, da gleich zwei Vereine aus Steingaden zu diesem Gau gehörten. Dieses Mal spielten die Steingadener für den Trachtenverein Oberlandler Wies. Bei sehr heißen Witterungsbedingung machten sich die Musiker bereits zeitig auf den Weg nach Füssen, da die Stadt für ihre chaotische Verkehrssituation bekannt ist und zu einem solchen Anlass mit überdurchschnittlich viel Verkehr zu rechnen war. Die Befürchtungen bewahrheiteten sich gottseidank nicht und so hatten die Musiker noch reichlich Zeit sich am „Woazestand“ neben dem Zelt am Volksfestplatz bereits vor dem Umzug zu erfrischen. Schließlich machten sich gegen 13:30 Uhr die Steingadener Spitzhüte samt ihren Instrumenten auf zum Aufstellungsplatz unweit vom Zelt, um sich in Formation für den Umzug zu bringen. Langsam rückte der Zeitpunkt des Abmarsches immer näher und eine gewisse Unruhe machte sich unter den Musiker breit: Der Dirigent war abhandengekommen und wollte einfach nicht auftauchen. Die Zeit lief, Panik drohte auszubrechen. Wie sollten die Musiker nur ohne Dirigenten Marschieren? Soll in 4er oder 5er Reihen gegangen werden? Wer füllt welches Loch aus? Welcher Marsch soll gespielt werden? Können wir ohne Dirigent spielen? … alles Fragen die den Musikern durch den Kopf jagten. Schließlich wurde in letzter Minute der Ältestenrat einberufen und nach einigem hin- und her beschloss man in der 4er Formation zu marschieren. Endlich standen die Musiker zum Abmarsch bereit – es war eh schon höchste Zeit, denn die vorherige Zugnummer war bereits fast außer Sicht geraten. Geistesgegenwärtig setzte der Schlagzeuger zum Feldschritt an und die Truppe konnte sich endlich in Bewegung setzen. Doch wie sollte weiter verfahren werden? Man hatte sich schon fast auf den nächsten Marsch geeinigt, als die Posaunen in der ersten Reihe am Horizont den Spitzhut mit goldenem „Wedel“ entdeckten. Dies musste Dirigent Georg Müller sein, keine anderer konnte seinen Kopf mit einem derartigen Hut schmücken. Sobald die Posaunisten Gewissheit hatten gaben sie die Information an ihre Kameraden weiter – Sektkorken knallten, Musiker weinten vor Freude und eine ausgelassene Stimmung stellte sich ein. Schließlich konnte sich Georg Müller, der sich im, am, um oder unterm Bierzelt verlaufen hatte an die Spitze der Kapelle setzen und schwang den Taktstab zum Marsch. Die Locke ertönte und jam daba daam dam dam dam dam dabadambamdam die Musiker setzte ein. Glück gehabt, gerade noch einmal gut gegangen.