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24.09.2021
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16.11.2019 20:52 Uhr

Juka Konzert 16.11.2019

Von: Jakob Hindelang

Seit Ende der Sommerferien hatte sich die Jugendkapelle Lechbruck-Steingaden unter der Leitung ihrer Dirigentin Laura Breidenbach wieder auf das Herbstkonzert vorbereitet. Die Turnhalle der Mittelschule Steingaden war am 16.11.2019 wieder bis auf den letzten Platz gefüllt, sodass noch etliche Stühle nachträglich beigestellt werden musste. Eröffnet wurde das Konzert von der neu gegründeten Minika (Mini-Juka), einer Vorstufe zur Jugendkapelle, die den Musikneulingen erste Erfahrungen im gemeinsamen Musizieren ermöglichen soll. Noah Würzle hatte Leitung dieser neuen Gruppe übernommen und präsentierte mit ihnen die beiden Stücke „Aufzug der Musikzwerge“ und „Olsenbande“. Nach großem Applaus räumten die „Zwerge“ schließlich die Bühne und machten Platz für den Main-Act des Abends, die Jugendkapelle. Die gut 30 Mädchen und Buben zählende Kapelle setzte unter der routinierten Leitung von Laura Breidenbach mit der Titelmelodie der Serie „Game of Thrones“ gleich zu Beginn ein starkes Statement ab, das einen unterhaltsamen Abend auf gutem Niveau versprach. Neben den dargebotenen Musikstücken waren auch die Ansagen, die von wechselnden Mitgliedern der Juka charmant bis abgebrüht vorgetragen wurden, ein Highlight und brachten den ein oder anderen Lacher mit sich. Auch insgesamt sechs Ensembles der Jugendkapelle trugen mit Werken aus der Klassik, über die Volksmusik bis hin zu modernen Hits wie „High Hopes“ zum Erfolg des Abends bei. Mit einem Arrangement des Lieds „Perfect“ von Ed Sheran verabschiedete sich die Kapelle nach einem ersten Ensemble Block und den Ehrungen, bei denen zahlreiche MusikerInnen die Leistungsabzeichen D1 und D2 überreicht bekamen, schließlich in die Pause. Der zweite Teil des Konzerts wurde mit dem „Baby Elephant Walk“ eröffnet, dem ein zweiter Block Ensemble-Darbietungen folgte. Nach „Havana“ markierte schließlich das ruhige Stück Ammerland [Ämmerländ], das nicht wie man irrtümlicherweise glauben könnte die Gebiete um die nahe Ammer beschreibt, sondern Teile Hollands, das Ende des Konzerts. Nach dem letzten Ton des Stücks brach gewaltiger Applaus, durchmischt mit Pfiffen, „Bravo“ und „Super“ Rufen, sodass eine Zugab unausweichlich war. Für die Zugabe hatte Laura Breidenbach mit dem Stück „New World Symphony“  einen Klassiker der klassischen Musik ausgesucht, mit dem sie die Zuhörer mit epischen Klängen ihrer Kapelle nochmals beeindruckte. Leider markierte dieses Stück tatsächlich das Ende des Konzerts, obwohl der Applaus für weitere Zugaben ausgereicht hätte. Nach schnellem Abbau, ließen es sich die Akteure des Abends mit belegen Partybrezen gut gehen und feierten ihren Erfolg.